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christianspohr7

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Basiswissen Softwaretest: Aus- und Weiterbildung zum Certified Tester - Foundation Level nach ISTQB-Standard
Andreas Spillner;Tilo Linz
Bereits gelesen: 200/256 pages
Speichelfäden in der Buttermilch: Gesammelte Werke I
Christoph Grissemann;Dirk Stermann
Zähne und Klauen : Erzählungen
T.C. Boyle, Anette Grube, Dirk van Gunsteren
Bereits gelesen: 168/318 pages
Dead I Well May Be (Michael Forsythe #1) - Adrian McKinty 1992 herrscht in Nordirland eine hohe Arbeitslosigkeit. Michael Forsythe hat keine Chance, einen Job zu bekommen und nimmt daher das Angebot an, illegal nach New York auszuwandern, um dort für Darkey White zu arbeiten. In dessen Streetgang erkämpft er sich mit skrupellosen Methoden schnell Vertrauen und Respekt. Wäre da nicht Bridget, Darkeys Freundin, die auch Michael den Kopf verdreht und eine Affäre mit ihm anfängt. Darkeys Rache ist grausam, aber Michael entgeht seinem eigentlich sicheren Tod und beginnt einen blutigen Rachefeldzug.Anfang der Neunziger fanden in New York etwa 2000 Morde pro Jahr statt. Adrian McKinty, der in dieser Zeit wie seine Figur Michael Forsythe in Harlem lebte, erzählt in Der sichere Tod nicht nur eine grausame und spannende Gangsterstory, sondern verfasste auch eine Milieustudie: Themen sind nicht nicht nur die Kriminalität und die Gangs, sondern auch das Umfeld, die Menschen, die in ärmlichsten Verhältnissen zwischen dieser Gewalt leben mussten. So skrupellos und konsequent Michael Forsythe auch seiner Arbeit nachgeht, der im Vergleich zum anderen Gangpersonal belesene und intelligente Ire lässt immer wieder durchblicken, dass er mit seinem Gewissen kämpft und viel lieber ein ehrliches Leben aufbauen würde. Ob der zweite Teil der Michael Forsythe-Trilogie davon handelt, wage ich zu bezweifeln.Wirklich überraschende Wendungen sucht man in Der sichere Tod vergebens. Adrian McKinty erzählt aus Michael Forsythes Perspektive, der in seiner Erzählung ab und zu gerne vorgreift und die Konsequenzen alternativer Handlungsweisen zu bedenken gibt. Dennoch liest sich das Buch spannend und flüssig. Nur die in die coole Erzählweise eingestreuten etwas blumigen Gedanken und Träume ziehen sich manchmal und man ist froh, wenn McKinty wieder zu seiner eigentlichen Story findet. Diese entschädigt das aber allemal. Ich bin gespannt auf The Dead Yard, den zweiten Teil der Michael Forsythe-Trilogie.