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christianspohr7

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Basiswissen Softwaretest: Aus- und Weiterbildung zum Certified Tester - Foundation Level nach ISTQB-Standard
Andreas Spillner;Tilo Linz
Bereits gelesen: 200/256 pages
Speichelfäden in der Buttermilch: Gesammelte Werke I
Christoph Grissemann;Dirk Stermann
Zähne und Klauen : Erzählungen
T.C. Boyle, Anette Grube, Dirk van Gunsteren
Bereits gelesen: 168/318 pages
Das Spiel des Engels - Carlos Ruiz Zafón David Martin, Schriftsteller mythischer dunkler Geschichten, gerät in eben eine solche, als er einen mehr als lukrativen Auftrag des mysteriösen Pariser Verlegers Andreas Corelli annimmt. Je mehr David über seinen Auftraggeber und die Umstände seines Auftrags herausfindet, desto tiefer gerät er in einen Strudel erschütternder Erkenntnisse und Ereignisse, die ihn an seinem Verstand zweifeln lassen. Alles scheint um ihn aufgebaut...Wie Der Schatten des Windes, Zafóns grandioser Vorgängerroman, spielt Das Spiel des Engels in Barcelona, allerdings ein paar Jahre vorher. Auch der Friedhof der vergessen Bücher und manches mehr des Schattens spielen eine Rolle und die atmosphärische, düstere Stimmung bleibt ebenfalls erhalten. So taucht man in eine stimmungsvolle, spannende Geschichte ein, die einen das Buch kaum einmal zur Seite legen läßt. Die Vorstellungskraft läuft auf Hochtouren, man bangt mit, wie es eben bei einem großartigen Roman sein sollte.Doch dann, nach den letzten hundert oder zweihundert Seiten, die ob der Spannung einen Endspurt beim Leser verursachen, gibt es doch noch einen Wermutstropfen für alle jene, die begeistert waren von der genialen Auflösung im Schatten des Windes, denn so etwas sucht man im Spiel des Engels vergebens. Wer gerne interpretiert, unterschiedliche Deutungen diskutiert, wird gut bedient, die anderen werden wohl mit einer kleinen Enttäuschung leben müssen.Dennoch machen der Schreibstil, die gekonnt erschaffene Atmosphäre im Barcelona der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das Spiel des Engels zu einem sehr guten Buch, das nur nicht ganz an seinen Vorgänger Schatten des Windes heran reicht. Diesen muß man für das Verständnis nicht unbedingt lesen, empfehlenswert ist es allerdings schon, um den Wiedererkennungswert einiger Szenen und Namen auszukosten.